Auf der offiziellen Pressekonferenz Bethesda’s zu Beginn der E3 in LA wurde nun bekannt gegeben,
das Fallout, wie auch das kürzlich erschienenen Doom, im nächsten Jahr eine VR Portierung
erhalten werden. Die auf der Spielemesse zu sehenden Demos unterscheiden sich indes immens.

Die gezeigte HTC Vive Präsentation von Fallout 4 wird mittels Point and Click-Teleportationgesteuert.
Da Fallout 4 sehr laufintensiv ist, bleibt abzuwarten in wie fern die Bewegungsmechanik bis Release angepasst wird.
Sich durch Teleportation durch Boston zu bewegen scheint etwas befremdlich und würde dem Spiel
einen großen Teil der Immersion nehmen.

Wobei uns der Gedanke Schwerter und Powerfist schwingend durch Boston zu laufen ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubert.

Die Doom VR Demo hingegen ist momentan noch eine VR Demo der id Tech 6 Engine im Doom Universum.
Es bleibt abzuwarten ob hier noch eine komplette Portierung erfolgt.
Durch die schnellen Bewegungen und nötigen Reflexe im Spiel ist dies aber unwahrscheinlich bis die VR Entwickler eine marktreife Technologie für präzise Bewegungen gefunden haben.

Der Bostoner Entwickler Ryan Sullivan zeigt aber, dass es anscheinend garnicht so schwer ist, mit den vorhandenen Mitteln eine relativ gut funktionierende Lösung zu realisieren.

Wir denken, dass die Ankündigungen das richtige waren, um den Marktteilnehmern einen kleinen Schubs in eine wichtige Richtung zu geben.
Die Bereitschaft eines großen Publishers im VR Markt mitzumischen.