Gameplay

Bei Hover Junkers stürzt man sich von der ersten Minute an in rasante Feuergefechte. In der dystopischen Zukunft, in der Hover Junkers spielt, haben die Menschen das Wasser der Erde aufgebraucht. Vom einst grünen Planeten ist nur noch eine Einöde übriggeblieben. Während sich der Großteil der Menschheit auf einen anderen Planeten retten konnte, kämpfen die Hover Junkers auf ihren Hovercrafts nur noch um den verbliebenen Schrott der Erde. Auf den ersten Blick erinnert die Wüstenlandschaft stark an Mad Max oder an den Planeten Pandora in Tales from the Borderlands.
Das Hauptmenü des Spiels kann sich sehen lassen. Begrüßt man wird man vom Roboter-Barkeeper Gunth, der einem allerlei über das Roboter-Dasein erzählen kann. Während im Hintergrund aus der Jukebox fetziger Rock dröhnt, findet man alle wichtigen Menüs innerhalb der Bar. Man kann aus 8 verschiedenen Schiffen wählen, sich für verschiedene Charaktere entscheiden und eine Farbe für das eigene Schiff festlegen.

Bevor man sich in eine Multiplayer-Schlacht stürzt, kann man in aller Ruhe auf einem Schießstand üben und erst einmal die vorhandenen Waffen ausprobieren. Zur Auswahl stehen Revolver, Schrotflinte und eine Maschinenpistole. Während man mit dem Hovercraft durch das Ödland gleitet, findet man immer wieder Schrottteile. Mit Hilfe des Gravity Welders kann man so zum Beispiel ausrangierte Flugzeugtüren ans Schiff anbauen. Diese bieten dann im Gefecht ausreichend Feuerschutz.

Zum Launch gab es zehn verschiedene Multiplayer-Maps, die man zusammen mit Freunden erkunden kann. Im Multiplayer-Modus begegnen sich bis zu 8 verschiedene Spieler, die wahlweise entweder im Team Deathmatch oder Free-For-All gegeneinander antreten. Mit dem linken Controller steuert man sein Schiff. Bei Bedarf kann man das Schiff auch anhalten und mit zwei Revolvern feuern. Der rechte Controller dient zum Zielen und Abfeuern der Waffe, falls man lieber in Bewegung bleiben möchte.

Fazit

Insgesamt hat das Spiel einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Allerdings können die Free-For-All Runden nach einer Weile eintönig werden. Der actionreiche Shooter, bei dem selbst das Nachladen der Waffen ein Aha-Erlebnis auslöst, lebt hauptsächlich vom Multiplayer-Modus.

Es bleibt abzuwarten, ob es der Entwickler schafft die Spieler auf Dauer an sich zu binden. Stress Level Zero hat zumindest versprochen das Spiel stetig mit neuen Inhalten zu versorgen.