„Ich spürte eine große Erschütterung der Macht. Als ob Millionen in panischer Angst aufschrien und plötzlich verstummten. Etwas furchtbares ist passiert.“ -Obi Wan Kenobi

Millionen Gamer und Gamerinnen liegen sich schluchzend in den Armen. Ein Gutachten, in Auftrag gegeben vom Deutschen Olympischen Sportbund kommt zu dem Urteil : “ Esport ist kein Sport“ .

Doch was bedeutet das ganze eigentlich ? Im Grunde….nicht viel ! Hauptsächlich geht es ums Geld. Finanzielle Förderungen, Subventionen und die dazu gehörende verminderte Abgabenlast, die Bereitstellung von öffentlichen Räumen, die Vergütung für Trainer und Coaches, Zugang zu Mitteln der Vereinsförderung, das Ausstellen von Spendenquittungen, würden dem deutschen Esport sicherlich gut tun.

Doch das hat bisher auch ganz gut ohne geklappt. Aufgrund von ausgeprägtem Sponsoring der PC-Komponenten Hersteller, Publisher und anderer Firmen, haben sich in den letzten Jahren diverse Ligen, Meisterschaften und Turniere etabliert welche durchaus mit dem internationalen Standard mithalten können.

Womit wir dann auch beim Thema Internationalität wären. Knapp 38% des weltweiten Umsatzes im Esport werden in Nordamerika generiert, wo er zurzeit auch nicht als Sport anerkannt ist. In Europa gehören lediglich die Niederlande, Schweden, Bulgarien und Großbritannien zu den Ländern, in denen Esport offiziell als Sport bezeichnet werden darf.
Die Erfolge der jeweiligen Mannschaften bei Internationalen Turnieren ist gemischt. Ein Garant für Erfolg ist diese Einstufung also keineswegs.

So bleibt abschließend zu sagen, dass die etwaige „nicht-Einstufung“ als Sport im Grunde kaum Auswirkungen auf den deutschen Esport haben wird.
Esport bei Olympia wäre zwar ganz nett anzusehen und eine offizielle Esport Liga sicherlich nicht falsch, doch so müssen sich Spieler, Veranstalter, Entwickler und Sponsoren nicht auf wahrscheinlich strenge Statuten und strikte Reglements bei der Spiele Auswahl, dem Sponsoring und diversen anderen Bereichen einstellen.