Hannah Bauer von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) hat mit ihrer Bachelorarbeit zum Thema „Virtual Reality in der Rehabilitation neurologischer Erkrankungen“ den Wissenschaftspreis 2019 des Bundesverbandes selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e. V. gewonnen. 

Die Gewinnerin Hannah Bauer hat ihren mit 1000 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Literatur- und Übersichtsarbeiten/Konzeptentwicklung“ bekommen. Anhand einer eingehenden Literaturrecherche hat sie in ihrer Arbeit die aktuelle Evidenz zur Wirksamkeit von Virtual Reality (VR)-Interventionen in der Rehabilitation der neurologischen Erkrankungen Schlaganfall, Morbus Parkinson und Multiple Sklerose (MS) untersucht.

Es zeigte sich, dass VR-Interventionen in der Rehabilitation von Patienten mit Parkinson und MS genauso wirksam zu sein scheinen wie die aktuelle Standardintervention in der Rehabilitation von Gang- und Balancebeeinträchtigungen. Bei Patienten nach Schlaganfall war VR der Standardintervention diesbezüglich überlegen.